Deutsche Bischofskonferenz und EKD treten gemeinsame Reise zu syrischen Flüchtlingen nach Jordanien an

Gepostet von am Nov 2, 2013 in Allgemein | Keine Kommentare

„Wir müssen den Menschen helfen“

Unmittelbar vor ihrer gemeinsamen Reise zu syrischen Flüchtlingen in Jordanien haben sich der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, und der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Norbert Trelle (Hildesheim), in Frankfurt am Main mit einem Appell an die Öffentlichkeit gewandt.

„Über sechs Millionen Menschen sind in Syrien und in der Region auf der Flucht. Die allermeisten von ihnen sind Frauen und Kinder. Jetzt naht der Winter und viele Flüchtlinge leben außerhalb der Lager. Die Situation  ist dramatisch. Wir dürfen diese Menschen nicht vergessen, sondern müssen gerade jetzt vor dem Anbruch des Winters alles tun, um zu helfen und um eine weitere humanitäre Katastrophe in der Region abzuwenden“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende vor dem Abflug der ökumenischen Delegation am Frankfurter Rhein-Main Airport. Bischof Norbert Trelle ergänzte: „Jordanien hat 500.000 Flüchtlinge aufgenommen. Dies ist ein gewaltiger Kraftakt für ein Land mit gerade einmal 6,5 Millionen Einwohnern. Die an Syrien grenzenden Länder sollten daher in den kommenden Monaten die volle internationale Solidarität und Aufmerksamkeit erfahren, um Flüchtlingen aus Syrien die dringend notwendige Hilfe bieten zu können. Jeder in Deutschland kann hierbei durch seine Spende helfen.“

Die ökumenische Delegation aus EKD und der Deutschen Bischofskonferenz wird heute unter anderem das Flüchtlingslager al-Husn an der nordjordanischen Grenze besuchen und sich über Schulprojekte, Hilfsverteilungsdienste und die aktuelle Lage informieren. In Amman sind am Sonntag Begegnungen mit Flüchtlingsfamilien geplant, die außerhalb der Camps eine Herberge gefunden haben. Der größere Teil der Bürgerkriegsflüchtlinge lebt außerhalb zentraler Lager. Zudem stehen Gespräche mit Kirchenvertretern verschiedener Konfessionen auf dem Programm. Ein ökumenischer Gottesdienst wird am Samstagabend in der lutherischen Gemeinde in Amman gefeiert.

Hinweis:
Caritas international und die Diakonie Katastrophenhilfe haben folgende Spendenkonten für die Nothilfe Syrien eingerichtet:

  • Caritas international, Freiburg, Spendenkonto 202 bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe BLZ 66020500, Stichwort: Nothilfe Syrien
  • Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin, Spendenkonto 505502, bei der  Evangelischen Darlehensgenossenschaft Kiel, BLZ 21060237, Stichwort: Nothilfe Syrien

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