Alle Erstkommunionkinder des kommenden Jahres stellten sich vor

Alle Erstkommunionkinder des kommenden Jahres stellten sich vor

Gepostet von am Dez 2, 2019 in Allgemein | Keine Kommentare

 

Wie in jedem Jahr stellen sich die Erstkommunionkinder des kommenden Jahres im Verlauf einer Familienmesse den Pfarrmitgliedern vor. Die Familienmesse fand am gestrigen, 1. Adventssonntag in der Niederzierer Pfarrkirche St. Cäcilia statt. Insgesamt 55 Mädchen und Jungen werden im kommenden Jahr an zwei Sonntagen (19. und 26. April 2020) die Hl. Kommunion empfangen: aus Oberzier 12, aus Huchem-Stammeln 12, aus Niederzier 18 und aus Ellen 13). Aus der Hambacher Pfarrgemeinde haben sich in diesem Jahr keine Kinder gemeldet. Natürlich stellten sich alle Kinder persönlich vor.

 

 

Die Erstkommunionkinder aus Ellen

Die Erstkommunionkinder aus Niederzier

Die Erstkommunionkinder aus Huchem-Stammeln

Die Erstkommunionkinder aus Oberzier

 

Das Motto der Erstkommunion lautet diesmal: „Ich bin ein Ton in Gottes Melodie“. Unsere Gemeindereferentin Modesta Gerhards hatte unter Mithilfe der Katechetinnen die Familienmesse ganz toll vorbereitet und die Erstkommunionkinder auf ihren ersten eigenen Gottesdienst eingestimmt.

Nach der Segnung des Adventkranzes und dem Anzünden der erste Kerze (denn es war am Sonntag der 1. Adventsonntag), startete die Familienmesse mit dem Chor der Martinuskids & -Teens und der Band unter der Leitung von Ruth Spaltmann.

Auf dem Altar hatten alle Vorbereitungsgruppen Ihre schönen Kerzen aufgestellt und die Motto-Tafeln im Chorraum verteilt.

 

 

 

 

Anstelle der Lesung, erzählte Frau Brauers mit den Kindern aus Oberzier die Geschichte mit den Tönen.

 

 

Der kleine Ton C saß auf einer Wiese. Er war allein und wusste nicht, was er tun
sollte. Er brummte gelangweilt vor sich hin, mal laut, mal leise.

Plötzlich hörte er ein Kichern hinter sich. Er drehte sich um und entdeckte seine Freunde G und F. Die beiden hatten wie immer gute Laune.

C ärgerte sich ein wenig, denn die beiden waren nicht allein, es kamen noch zwei Töne mit, die G und F aber ziemlich ähnlich waren.

Alle vier verbeugten sich, und G sagte: „Darf ich dir meine Cousine Gis vorstellen, sie ist heute bei mir zu Besuch. Und F hat seinen Vetter Fis mitgebracht. Sollen wir zusammen etwas spielen?“ C stand auf und verbeugte sich ebenfalls. Ein wenig mürrisch sagte er: „Naja, wenn ihr dann schon mal da seid!?“

Und C wurde immer fröhlicher. Er merkte jetzt, was ihm die Laune verdorben hatte – sei-ne Freunde hatten ihm gefehlt. Aber sie waren immer noch nicht alle zusammen, vier Töne fehlten noch. Er sagte zu Fis und Gis: „Entschuldigt bitte meine Unfreundlichkeit, aber ich bin gar nicht gern allein. Ich kann dann nichts mit mir anfangen. Gis und Fis lachten und sagten: „Das verstehen wir gut, denn wir sind auch am liebsten zu mehreren, dann macht die Musik auch viel mehr Spaß. Sollen wir es noch einmal probieren?“ Und fröhlich sprangen die fünf Töne hintereinander her und umeinander herum.

Plötzlich rief es über die Wiese: „Hallo! Hallo! Hört doch mal, seid doch mal leise.“ Die fünf Töne drehten sich verwundert um und schauten erwartungsvoll der kleinen Schar entgegen, die über die Wiese gerannt kam. Am schnellsten war der Ton D. Schon war er bei C und seinen Freunden angekommen, aber vor lauter Rennen hatte er keine Luft mehr zum Sprechen. Jetzt kamen aber auch die anderen an und sprudelten alle auf einmal los.

C verstand erst einmal kein Wort und rief schließlich laut: „Ruhe jetzt mal! Was ist los? A, erzähl mal!“

Jetzt waren auch alle anderen mucksmäuschenstill, denn alle wollten hören, was A zu erzählen hatte. Und A erzählte: „Heute morgen war ich in der Kirche, ich musste beim Schulgottesdienst mitspielen. Und da sagte der Pastor zu den Kindern, dass jedes von ihnen ein Ton in Gottes Melodie sei, ein schöner Ton in seiner Symphonie. Und dann hat er den Kindern erklärt, was das bedeutet. Alle zusammen glauben an Gott und dass er die Welt geschaf-fen hat. Und jeder gehört in die Welt, gehört zu Gott. Das fand ich ganz toll und da hatte ich eine Super-Idee. Wir machen ein Lied dazu, denn Gottes Melodie muss man singen. Den Text zu dem Lied habe ich auch schon, denn am Schluss des Gottesdienstes hat ein Kind ein Gedicht vorgelesen. Und wir alle zusammen sind die Töne, die aus dem Gedicht ein Lied machen können.“ Zunächst waren die Freunde sprachlos, denn so etwas hatten sie noch nie zusammen gemacht. Das G fand zuerst seinen Ton wieder, es klang ganz laut. Das F gesellte sich dazu, dann das E und so weiter.

Und so ging es weiter und sie fanden zusammen immer den Ton, der dem nächsten fol-gen musste und zum Schluss war eine Melodie entstanden. Immer wieder probierten sie, den Text mit dieser Melodie zusammen zu bringen. Aber so richtig klappte es nicht, denn die Töne konnten nicht gleichzeitig klingen und den Text dazu singen. Schon wollten A und D aufgeben und auch F und G verloren langsam die Lust daran. Aber C hat nicht aufgegeben und machte folgenden Vorschlag: „Seht mal, hier in der Kirche sitzen ganz viele Kommunionkinder. Vielleicht schaffen wir es ja alle zusammen – die Kinder und wir, dass aus unseren Tönen und dem Gedicht ein tolles Lied wird.“ Kommt doch alle hoch, dann versuchen wir es zusammen. Dann können wir alle hören, wie es zusammen klingt.

Und dann sangen alle das Mottolied „Ich bin ein Ton in Gottes Melodie“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Pastor Andreas Galbierz freute sich über die vielen Teilnehmer am Familiengottesdienst und verwies darauf, dass es nun mit den Vorbereitungen zur Erstkommunion im kommenden Jahr erst richtig los geht. Er wünschte den Kindern eine schöne Vorbereitungszeit und dankte Modesta Gerhards und den Katechetinnen für ihr großes Engagement.

 

 

 

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