Bruder Laurentius

 Vielleicht habt ihr mich schon in den vergangenen Monaten häufiger gesehen und etwas über mich gelesen. Ich bin Bruder Laurentius und unsere Gemeindereferentin Susanne Funke möchte mit mir auf die in der GdG Merzenich/Niederzier stattfindenden Kleinkindergottesdienste immer wieder aufmerksam machen. Alle Familien mit euch Kindern sind herzlich willkommen. Wir feiern nicht nur in unseren Pfarrkirchen einen Kleinkindergottesdienst, sondern auch an anderen schönen Orten. Auf Spielplätzen, in der Natur ist es nämlich immer schön. Und alle können sich auf ein abschließendes, gemütliches Beisammensein freuen. Also, kommt doch mit euren Eltern ganz einfach mal vorbei und feiert mit uns den Kleinkindergottesdienst.

 

 

 

 

 

Schnupperkirche

Bruder   Laurentius feiert   Erntedank  

mit   dem Kindergarten   Girbelsrath

 Freitag,   2.   Oktober morgens – genaue Uhrzeit noch offen 

Im Herbst – so ist es vielerorts Brauch – feiern wir Erntedank. Dieses Fest erinnert  uns  daran,  dass  nicht  alles  so  selbstverständlich  ist,  wie  es scheint. Die Milch kommt eben nicht nur aus dem Kühlregal und das Brot nicht nur vom Bäcker. Deshalb besucht Bruder Laurentius in diesem Jahr den Kindergarten Girbelsrath um das zu feiern.

 

 

 

Osternacht zu Hause feiern 11./12. April 2020 für Familien mit Kindern (Hinweise und Vorbereitungen findet Ihr → hier)

 

Palmsonntag bis Ostern zuhause feiern

Einen Osterkranz/ einen Osterstrauch gestalten

 

Nach einem Vorschlag von: Franz-Kett-Verlag GSEB und Eva Fiedler, Trainerin für Franz-Kett-Pädagogik GSEB

Ich möchte Sie mit diesem Vorschlag einladen, die Tage von Palmsonntag bis Ostern intensiv zu erleben. Sie können sich dazu mit der Familie, Ihrer Hausgemeinschaft an den einzelnen Tagen am Tisch versammeln. Zum Einstieg werden ein oder mehrere Zeichen auf dem Tisch gestaltet, die die Ereignisse des Tages ins Bild bringen und alle einstimmen.

Die entsprechende biblische Geschichte wird mit einfachen Worten und kleinen symbolisierenden Gesten erzählt.

Den Abschluss bildet jeweils die Gestaltung einer Osterkranz, der im Zimmer z.B. über dem Tisch aufgehängt wird. Alternativ können Sie einen erstrauß gestalten. Von Tag zu Tag wird der Kranz/ der Strauß um ein Symbol erweitert.

Osterkranz

Osterstrauß

Gebastelt werden im Vorfeld:
Herzen, Krone, Sonne mit Strahlen (einzeln), Kelch, Brot,
ein Kreuz aus zwei Holzstücken oder Ästen
Gesammelt/rausgesucht:
Immergrüne zweige- Buchsbaum/Koniferen/ u.ä.
Ein schwerer Stein
Blaues Tuch, schwarzes Tuch, grünes Tuch, Tischdecke, Kerze (Oster-kerze)

 

Palmsonntag – Jesus zieht in Jerusalem ein

Vorbereitung: blaues Tuch; Krone z. B. aus gelbem Tonpapier gebastelt; Kerze; evtl. rotes Tonpapier; Schere und Kleber; Palmzweige (z.B. Palm-kätzchen, Buchs u.a.); Kranz (= Krone) aus Zweigen (z.B. Birke) rund ge-bunden, der mit Bändern zum Aufhängen versehen ist. Alternativ Zweige (z. Birke oder auch Gehölz-/Obstbaumschnitt) in einer Vase;
Wenn Bauklötze/ Legostein vorhanden sind, kann daraus eine Stadt und ein Tor auf dem Tisch gebaut werden;

 

 

Einstieg:
Wir versammeln uns, indem wir uns anschauen und die Hand reichen.
• Ein blaues Tuch wird in die Mitte des Tisches gelegt, darauf eine Krone aus Papier. Die Teilnehmer (TN) erzählen, was sie von einem König wissen, was ihnen zu König einfällt: z.B. Schloss, Thron, Diener, Juwe-len, Kutsche usw.
• Ich zünde die Kerze als Zeichen dafür an, dass Jesus nun in unserer Mit-te ist. (Die Kerze wird angezündet).

Erzählung: (nach Mk 11,1-10)
Jesus ist mit seinen Jüngern auf dem Weg in die Stadt Jerusalem. Sie wol-len dort ein Fest feiern, das Paschafest. Als sie in der Nähe eines kleinen Dorfes vorbeikommen, sagt Jesus zu zweien seiner Jünger:
„Geht ins Dorf. Dort findet ihr einen Esel. Nehmt ihn mit und bringt ihn mir!“
Die Freunde sind verwundert. „Was will Jesus mit einem Esel?“ Die bei-den Jünger gehen in das Dorf, finden den Esel und holen ihn. Sie bringen den Esel zu Jesus. Sie legen ihre Kleider auf ihn und Jesus setzt sich darauf. So reitet Jesus zur Stadt Jerusalem hin. Da passiert etwas Unerwartetes. Viele
Menschen kommen aus der Stadt ihnen entgegengelaufen, weil sie gehört haben, dass Jesus kommt. Sie ziehen ihre Mäntel und Jacken aus und legen sie wie einen Teppich vor Jesus auf den Boden. Dabei rufen sie: „Jesus soll unser König sein, Hosianna!“
(Die Kerze wird in die Krone gestellt.)
Die Leute brechen von den Bäumen Zweige ab und winken Jesus zu. Dabei rufen sie immer wieder: Jesus soll unser König sein, Hosianna!
• Jeder TN erhält einen Palmzweig.
• Evtl.: alle winken mit den Palmzweigen und wiederholen den Ruf: Jesus soll unser König sein, Hosianna!
• Die Palmzweige werden um die Krone abgelegt.

Jesus ein König? Wohnt er in einem Schloss? Hat er Diener? Ist er reich?
Hat er ein stattliches Pferd?
Nein, Jesus ist ganz anders. Er reitet nicht auf einem stattlichen Pferd, son-dern auf einem Tier, das
Lasten trägt, einem Esel. Nicht in einem Schloss wohnt er, vielmehr geht er zu den Menschen in ihre Häuser. Diener hat er nicht, sondern er dient ande-ren, hört zu, hilft und tröstet. Nicht mit Macht herrscht er, seine Kraft ist die Liebe. Ja, Jesus ist ein König. Aber er ist ein besonderer König: Jesus ist ein König, der das Leben will, die Liebe und den Frieden.

• Herzen aus rotem Papier werden um die Krone gelegt.

Lied: Gottes Liebe ist so wunderbar
Oder: Er hält die ganze Welt in seiner Hand (dazu überlegt man, an wen man besonders denkt) z.B. Strophe könnt heißen: Er hält die Oma und den Opa in seiner Hand (die Namen schreibt man auf die Herzen…)

Gestaltung: Der Kranz aus Zweigen gebunden, wird aufgehängt, die Palm-zweige werden in die Krone gesteckt. Es können auch rote Herzen mit an die Krone gehängt werden.
Wird alternativ ein Osterstrauch gestaltet, werden die Palmzweige in den Strauch dazu gesteckt, die Herzen angehängt.

 

Gründonnerstag – Jesus schenkt sich in Brot und Wein

Vorbereitung: Für jeden einen Teller; Teller mit Brotscheibe oder Bröt-chen; Krug mit (Trauben-)Saft; Trinkgläser, Kerze; große Schüssel mit Wasser;, Handtuch; Tonpapier zum Basteln von Kelch und Brot; Schere, Faden und Nadel zum Aufhängen;

 

 

Erzählung mit Zeichen: (nach Mk 14,12ff, Joh 13,1-20)
Alle versammeln sich am Tisch. Gemeinsam breiten sie eine Tischdecke aus. Für jeden TN wird ein Teller an seinen Sitzplatz gelegt, sein Platz so gekennzeichnet. In die Mitte des Tisches werden gebracht: Ein Teller mit Brot, ein Krug mit Traubensaft, Trinkgläser, eine Schüssel mit Wasser, Handtuch.
Wir haben den Tisch vorbereitet und gedeckt. Nun sind wir hier versam-melt.
Jesus hat gesagt: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. So sind wir jetzt hier versammelt und das sind (Jeder sagt seinen Namen, als Zeichen, dass er nun mitfeiert) und wir den-ken auch an die anderen Erwachsenen und Kinder bei der Kommunion-vorbereitung, die sich jetzt zu Hause versammeln (evtl Namen nennen )

Ihr wisst ja, dass Jesus mit seinen Jüngern nach Jerusalem gekommen ist. Habt ihr noch in Erinnerung, was ihm viele Menschen zugerufen haben? – Wir können den Ruf wiederholen: Jesus soll unser König sein, Hosianna!
Nun will Jesus mit seinen Freunden das Paschafest feiern. Es ist ein Frei-heitsfest. Mit diesem Fest erinnert das Volk Israel an seine Befreiung aus der Knechtschaft in Ägypten.
Zwei der Jünger sollen in einem schönen Saal alles vorbereiten, was zum Festmahl nötig ist: das Brot und den Wein, die Becher, auch Wasser, das Osterlamm und für jeden einen Platz.
Am Abend versammelt sich Jesus mit seinen Jüngern in dem Saal. So wie wir hier um den Tisch sitzen, so setzt sich Jesus mit ihnen zu Tisch.
• Kerze anzünden, in die Mitte stellen.

Bevor Jesus mit seinen Freunden das Mahl beginnt, tut er etwas Unerwarte-tes, etwas Besonderes. Jesus fängt an, seinen Jüngern die Füße zu waschen.
Wir wollen auch etwas Besonderes tun.
• Einer wäscht behutsam dem anderen die Hand in der Schüssel mit Was-ser und trocknet sie mit dem Tuch ab.

Ja, dies tut Jesus an diesem Abend. Er bindet sich ein Tuch um, er nimmt eine Schüssel Wasser und beginnt, seinen Freunden die Füße zu waschen. Die Jünger sind erstaunt. Sie lassen es an sich geschehen. Nachdem Jesus alle Jünger gewaschen hat, sagt er: „Ihr nennt mich Meister und Herr. Ich habe euch die Füße gewaschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben. Auch ihr sollt so handeln. Auch ihr sollt tun, was ich an euch getan habe. Liebt einander!“ (nach Joh 13, 15)
• Gemeinsames Nachdenken: Was könnte das für uns heute konkret be-deuten?

Jesus weiß, dass es das letzte gemeinsame Essen/Mahl mit seinen Freunden sein wird. Er will Ihnen etwas geben, dass sie mit ihm immer verbunden sein können. So nimmt er das Brot in seine Hände. Er dankt Gott, segnet das Brot und dann bricht Jesus das Brot.
• Einer/Eine aus der Runde nimmt das Brot und bricht es.

Jesus sagt: „Nehmt und esst davon! Ich gebe euch das Brot des Lebens. Ich bin selbst das Brot des Lebens. Im Brot-Teilen bin ich da bei euch.“
Dann nimmt Jesus den Becher mit Wein in seine Hände.
• Einer/Eine gießt aus dem Krug Saft in die Gläser, hält eines hoch.

Jesus dankt Gott, er segnet den Wein/Traubensaft. Er gibt ihn seinen Jün-gern mit den Worten: „Der Wein/ der Traubensaft ist Zeichen der Freude. Nehmt und trinkt davon. Ich gebe mein Leben hin für euch, ich will euch die Freude und das Leben schenken“
Dann sagt Jesus noch. „Teilt immer wieder das Brot und den Wein/Traubensaft und denkt dabei an mich. Tut dies zu meinem Gedächt-nis, dann bin ich da, euch ganz nah!“
Alle essen zusammen das Brot und trinken den Saft.

Lied: Wo zwei oder drei
Oder : Wir feiern heut ein Fest

Gestaltung: Ein Kelch und ein Brot, auf Papier aufgezeichnet und ausge-schnitten, werden an die Krone oder an den Strauch gehängt.

 

Karfreitag – Jesus stirbt am Kreuz und wird ins Grab gelegt

Vorbereitung: dunkles Tuch; Kerze; Kreuz evtl aus zwei Ästen Holzstücken von Kinder gebunden, 4 Teelichter; Buchszweig oder Blumen (auch aus Papier oder Filz möglich);

 

 

Einstieg:
Wir versammeln uns, indem wir uns alle anschauen und die Hand reichen.
• Ein dunkles/schwarzes Tuch wird in die Mitte des Tisches gelegt.
Wir lassen die Farbe auf uns wirken, erzählen, woran sie uns erinnert, wel-che Gefühle sie in uns hervorruft.

Erzählung: (nach Mt 26-27)
Nach dem Abendmahl, das Jesus mit seinen Jüngern gefeiert hat, geht er hinaus in einen Garten, hinaus in die dunkle Nacht.
• Eine brennende Kerze wird auf das dunkle Tuch gestellt.
Jesus hat Angst vor dem, was kommen wird. In seiner Angst betet er im Garten am Ölberg. Das beruhigt ihn, das gibt ihm Kraft.
Da kommen Soldaten und nehmen ihn gefangen. Sie führen ihn vor den Richter. Einigen Mächtigen, gefällt nicht, wie Jesus mit Liebe auf die Men-schen zugeht und handelt. Sie befürchten, ihre Macht zu verlieren. Daher rufen sie: „Weg mit ihm. Jesus muss sterben.“ So wird Jesus verurteilt. Er soll am Kreuz sterben und muss ein schweres Kreuz auf den Berg Golgota tragen.
• Ein Kreuz wird auf das schwarze Tuch gelegt.
Das Kreuz ist schwer. Jesus kann bald nicht mehr. Ein Bauer namens Sime-on kommt des Weges. Er hilft Jesus das Kreuz tragen.
Wo Menschen Schweres mittragen, da bekommt man neue Kraft weiterzu-gehen.
• Ein kleines Teelicht wir zum Kreuz gestellt.

Jesus trägt das Kreuz weiter. Menschen am Weg machen sich lustig und la-chen über Jesus. Doch es stehen auch Frauen am Weg, die mitfühlen und weinen.

Wenn Menschen mitfühlen, da erfährt man Trost.
• Ein weiteres kleines Teelicht wir zum Kreuz gestellt.

In der Menge am Wegesrand steht eine Frau. Sie heißt Veronika. Sie ist mutig. Sie tritt aus der Menge heraus und tut etwas ganz Praktisches. Sie reicht Jesus Ihr Tuch, dass er sein Gesicht damit abwischen kann.

Wo Menschen helfen, da bekommt man neue Kraft.
• Ein weiteres kleines Teelicht wir zum Kreuz gestellt.

Und noch jemand ist da. Es ist Maria, die Mutter Jesu. Wie gerne würde sie ihm das alles ersparen und ihm das Kreuz abnehmen, aber sie geht mit. Sie kann nur den schweren Weg mitgehen und ihm zeigen, du bist nicht allei-ne.

Wo Menschen mitgehen durch schwere Zeiten, da erfährt man Trost.
• Ein weiteres kleines Teelicht wir zum Kreuz gestellt.

So erreicht Jesus den Berg Golgota. Dort wird er ans Kreuz geschlagen. Er hängt am Kreuz. Seine Arme sind weit ausgestreckt hinein in die Welt. Mit offenen Armen hat er gelebt, mit offenen Armen stirbt er.
• Die Kerze wird ausgeblasen. Ein Moment der Stille.

Viele denken: Nun ist alles aus. –
Doch das ist nicht das Ende. Jesus selbst hat es angedeutet: „Ich werde ster-ben, aber Gott wird mich zu neuem Leben auferwecken.“ Gott ist ein Gott des Lebens.
• Wir schmücken das Kreuz mit Lebenszeichen, indem wir um das Kreuz Buchszweige oder Blumen legen.

Nachdem Jesus gestorben ist, nehmen die Jünger Jesus vom Kreuz ab. In der Nähe ist ein Garten.
• Ein grünes Tuch wird neben das schwarze auf den Tisch gelegt.
In diesem Garten ist ein Grab. In dieses Grab legen die Jünger Jesus. Vor den Eingang wälzen sie einen großen Stein.
• Großen Stein auf das grüne Tuch legen.
Die Jünger sind sehr traurig. Jesus ist nicht mehr da. Jesus liegt im Grabe. Die Jünger wissen nicht, wie es weiter gehen soll.

Gestaltung: Das Kreuz wird in die Mitte der Krone oder an den Strauch gehängt. Ein schwarzes Band/Papierstreifen wird über das Kreuz gehängt. Weitere grüne Zweige werden dazu gesteckt.

Die Jünger und Jüngerinnen bleiben beieinander, um sich gegenseitig in dieser Trauer zu rösten.
• Wir verbinden uns, indem einer dem anderen die Hand auf die Schulter oder den Unterarm legt. Wir spüren einen Moment die Verbunden-heit.
Manchmal ist es so in unserem Leben, dass wir tieftraurig sind und nicht wissen, wie es weitergehen soll.
Es tut gut, wenn man in schwierigen Zeiten nicht alleine ist.
Wir dürfen darauf vertrauen: Gott ist ein Gott des Lebens. Er wird uns neue Lebensmöglichkeiten eröffnen. Amen

Lied: Gott hält die ganze Welt in seiner Hand
Oder: Wo zwei oder drei

 

 

Ostern – Wir feiern Jesu Auferstehung

Vorbereitung: grünes Tuch/ Serviette, Stein, Sonne aus gelbem Tonkar-ton: runder gelber Kreis und gelbe Strahlen; aufsteigende Melodie (z. B: Tonleiter auf dem Glockenspiel, der Flöte…); grüne Zweige (z. B. Buchs); Osterhasen aus Plüsch oder Schokolade; bemalte Ostereier; evtl. einen Strauß/ Blumentopf mit Frühlingsblumen wie z.B. Osterglocken, bemalte Ostereier; Kleber, Faden, Schere;

In der Mitte liegt ein schwarzes Tuch, unter dem die gelbe Sonnenscheibe verborgen ist. Daneben liegt das grüne Tuch, darauf ein großer Stein. Da-neben steht eine Osterkerze, die aber noch nicht angezündet ist.

 

 

Wir versammeln uns, indem wir uns alle anschauen und die Hand reichen.

Biblische Erzählung (vgl. Mt 28,1-8)
Es ist Nacht. „Nacht“ und dunkel ist es auch in den Herzen der Freunde Je-su. Seine Freunde, das sind Frauen und Männer, die ihn auf seinem Weg durch das Land begleitet haben. Sie sitzen zusammen, sie sind voller Trau-er. Es ist, als ob ein schwerer Stein ihre Herzen bedrückt wie der Stein vor dem Grab Jesu. Als die Nacht zu Ende geht, machen sich drei Frauen auf den Weg. Sie wollen frische Kräuter und Duftsalben zum Grab bringen. Da geht die Sonne auf.
• Die gelbe Sonnenscheibe wird unter dem schwarzen Tuch langsam her-vorgezogen. Jeder darf Sonnenstrahlen anlegen.
So geht die Sonne nach jeder Nacht am Morgen auf.
So kommt der Ostermorgen und alle, die in der dunklen Nacht darauf ge-wartet haben, sich nach dem Licht des neuen Tages gesehnt haben rufen: Gott sei Dank!
( Evtl. alle TN wiederholen den Ruf: „Gott sei Dank!“ )
Mit dem Aufgehen der Sonne erwacht das Leben: Die Vögel fangen an zu singen, die Gräser und Bäume sprießen, die Hasen springen auf den Fel-dern, die Küken schlüpfen aus den Eiern, die Blumen blühen auf.
Wir pfeifen wie die Vögel, bringen grüne Buchszweige, Osterhasen aus Plüsch oder Schokolade, bemalte Ostereier, evt. einen Strauß Frühlingsblumen wie z.B. Osterglocken zum Tisch.

Fortsetzung der biblischen Erzählung:
Die Frauen, die am frühen Morgen unterwegs sind, können die Sonne noch nicht sehen. Ihren Herzen sind voller Schmerz und Traurigkeit. Ihre Augen sind vor Trauer blind für die Zeichen neuen Lebens.
Leid und Kummer sind wie ein schwerer Stein, der sie niederdrückt.
Jesus, mit dem sie befreundet waren, Jesus, der ihnen so viel Licht und Lie-be in ihr Leben gebracht hat, dieser Jesus ist tot.
Die Frauen kommen zum Garten, in dem das Grab Jesu liegt. Als sie den Garten betreten ist es ihnen, als ob ihnen ein schwerer Stein vom Herzen fällt. Sie wissen noch nicht warum, weshalb. Auf jeden Fall atmen sie auf.
• Alle TN können einmal bewusst aufatmen.
Was ist da nur los? Die Frauen kommen zum Grab. Der schwere Stein ist weggerollt.
• Ein Kind darf den schweren Stein wegrollen.
Helles Licht scheint aus der Grabkammer.
• Weitere Sonnenstrahlen können an der Grabesstelle abgelegt werden.
Ein Bote Gottes, ein Engel steht vor ihnen. Die Frauen erschrecken. Der Engel fragt: „Wen sucht ihr denn?“ Die Frauen antworten: „Den toten Je-sus.“ Der Engel erwidert: „Was sucht ihr einen, der lebt, bei den Toten? Je-sus ist nicht hier. Jesus ist auferstanden.“
• Die Osterkerze wird entzündet.
Da fällt es den Frauen wie Schuppen von den Augen. In ihre traurigen, dunklen Herzen fällt ein heller Strahl der Freude. Die Ostersonne geht in ihren Herzen auf. Jesus lebt. Er ist auferstanden.
Die Frauen sagen: Wir müssen diese frohe Botschaft allen weitersagen.
• Die Osterkerze wird von einem zum andern am Tisch weitergereicht. Dazu kann gesungen oder gesprochen werden:

Lied: Danke für diesen guten Morgen
Oder: Hallelu, hallelu,…
Oder sagen: Ich wünsche dir ein frohes Osterfest!

Gestaltung:
An die Krone oder den Strauch werden grüne Buchszweige gesteckt und Ostereier gehängt. Hinter das Kreuz in der Mitte der Krone/des Strauches wird eine Sonne aus gelbem Tonpapier geklebt. Diese
„Lebenszeichen“ sollen sichtbar machen: Jesus lebt.

 

 

Osterfrühstück oder Ostermahl: Wir essen gemeinsam

Ich denke an euch und feiere die Gottesdienste mit meiner Familie:

Palmsonntag 11 Uhr
Gründonnerstag 16 Uhr
Karfreitag 15 Uhr
Ostersonntag 9 Uhr

Susanne Funke

 

→ Hier findet Ihr alle Bastelvorlagen und eine Reihe von bekannten Liedern