Terror in Brüssel

Terror in Brüssel

Gepostet von am Mrz 22, 2016 in Allgemein | Keine Kommentare

15991_graffito_revolver_by_peter_weidemann_pfarrbriefservicePapst trauert um Tote in Brüssel

„Brüssel, ich bin dir nahe. Ich bete für und mit euch…“ Das schreibt Papst Franziskus in einem Tweet zu den Anschlägen von diesem Dienstag in der belgischen Hauptstadt. Der Papst verurteilt abermals die blinde Gewalt, die so viel Leid verursacht, so das Kirchenoberhaupt in einem Beileidstelegram an den Erzbischof von Mechelen-Brüssel, Erzbischof Jozef De Kesel. Darin äußert Papst Franziskus seine Anteilnahme und Solidarität aus. Der Papst „vertraue der Barmherzigkeit Gottes die Menschen an, die ihr Leben verloren haben“, so das Beileidstelegramm, das vom vatikanischen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnet ist. Franziskus bete auch für die Hinterbliebenen und sei den Verletzen und Helfenden nahe.

Europas Bischöfe beten für die Opfer

Auch Europas Bischöfe beten für die Opfer der Brüsseler Anschläge. Der Präsident des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen und ungarische Primas Kardinal Peter Erdö, erinnert in einer Erklärung an die Bedrohung des Friedens. „Ich versichere die Hinterbliebenen meines Gebets für die Opfer und ich drücke meine Nähe zu den Familien aus. In dieser Zeit der Verängstigung rufe ich alle Menschen auf, sich nicht von Furcht überwältigen zu lassen. Beten wir für Frieden in Europa, im Nahen Osten und in der ganzen Welt“, so Erdö.

Schönborn zutiefst erschüttert

Der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Kardinal Christoph Schönborn, zeigte sich zutiefst erschüttert: „Ich bete für alle Opfer. Der Hass darf bei uns nicht siegen!“ Sein Mitgefühl gelte den Getöteten, den Verwundeten und deren Familien, so der Wiener Erzbischof am Dienstag. Mit Brüssel hätten die Attentäter nicht nur die Menschen dieser Stadt, sondern Europa insgesamt getroffen. Es brauche daher „Besonnenheit und Entschlossenheit“, um in dieser Bewährungsprobe der europäischen Wertegemeinschaft die richtigen Antworten auf das „abgrundtief Böse“ zu finden, das sich in den Anschlägen manifestiere. (rv/kap 22.03.2016 mg)

(Bild: Peter Weidemann in pfarrbriefservice.de)

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